Sie sind in: » ÜBER UNS

ÜBER UNS

Landesverband der Polnischen Ingenieure und Techniker in Deutschland e.V. (LPID) unter Vorsitz von Markus Miroslaw Jankowicz


Projektbeschreibung:

Die im Vertrag stark akzentuierte „Notwendigkeit der Überwindung der Teilung Europas“ muss heute nicht mehr das Motto in Bezug auf Deutschland und Polen sein. Polen ist ein würdiger Mitglied der Europäischen Union und ein geschätzter Nachbar Polens. Die aktuelle Wirtschaftskrise hat eine Stabilität der polnischen Wirtschaft bewiesen und stellte unser Land auf der Position der attraktivsten Partner. Das bedeutet jedoch nicht, dass sowohl Deutschland als auch Polen ausreichend das Nachbarschaftspotenzial nutzen. Die Grundlagen der guten Nachbarschaft wurden von den beiden Regierungen sichergestellt, somit gibt es keine Hindernisse, miteinander zusammenzuarbeiten und gute Nachbarn zu sein. Wir kennen uns einfach immer wieder zu wenig, wir wissen zu wenig über die Möglichkeiten des Nachbarn. Insbesondere auf dem Gebiet der wirtschaftlichen Zusammenarbeit ist es notwendig, unsere Möglichkeiten, unsere Naturvorräte sowie auch unsere Technik und vor allem unser Potenzial vieler gut ausgebildeter, talentierter junger Menschen zu präsentieren. Wir haben nicht nur hervorragende weltweit geschätzte Denkmalpfleger, Regisseure, Musiker aber auch u.a. die besten Spezialisten IT. Junge, begabte, weltoffene Polen, die mehrere Fremdsprachen kennen, sind ideale Partner, mit denen es sich lohnt, zusammenzuarbeiten.

 

Das Ziel des Projektes ist die Erweiterung des Wissens über Polen in Deutschland und Deutsche in Polen. Das ist bedeutsam für die erfolgreiche Entwicklung der beiden Länder im zeitgenössischen Europa. Die Ziele des Projektes werden durch die Bearbeitung und Vorstellung gemeinsamer Kultur, Geschichte, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Beziehungen der beiden Länder einem breitem Publikum in Deutschland und Polen realisiert. Die Priorität ist gemeinsame Schnittpunkte sowohl in der Vergangenheit als auch heute zu zeigen. Um die Ziele zu erreichen, ist es notwendig, den historischen Hintergrund, der von den beiden Ländern unterschiedlich interpretiert wurde, zu verstehen. Die Themen, die im Rahmen des Projekts besprochen werden, sind unter anderem: Ende des Kommunismus, Errungenschaften der Solidarnoœæ und ihr Beitrag zum Fall der Berliner Mauer, aktuelle Themen über die Zusammenarbeit der beiden Länder im Rahmen der Europäischen Union und im Bereich Umweltschutz, Energetik, Wirtschaft, Technik sowie Gesellschaft. Im Rahmen des Projekts wird auch ein interaktiver Kurs entstehen, der das Lernen der deutsch-polnischen Geschichte unterstützen wird. Die Anwendung von modernen Übermittlungs- und Präsentationsformen hilft bei jungen Generationen das Interesse an der Geschichte zu erwecken, deren Kenntnis für die Zukunft der beiden Länder von großer Bedeutung ist.

 

Kommunikationsbarrieren in vielfältig verbreiteten Projekten erscheinen immer beiderseits. Das Wissen soll solide, zugänglich und interessant präsentiert werden. Zur Sicherstellung der Übersichtlichkeit werden bestimmte Probleme nicht zu detailliert dargestellt. Diejenigen, die mehr Interesse an den präsentierten Themen haben werden, finden dafür Hinweise auf Quellen der zusätzlichen und ergänzenden Informationen. Diese klare und einfache Weise der Vermittlung von historischen Informationen, die um multimediale Materialien ergänzt werden, wird für ein breites Publikum verständlicher.

 

Zwar gibt es viele Bearbeitungen der gemeinsamen Geschichte der beiden Länder, viele interessante Arbeiten über ihre Kultur und Kunst, werden sie aber jedoch verstreut und dadurch für durchschnittliche Empfänger nicht einfach zugänglich. Die Schaffung eines multimedialen Portals, das all diese Aspekte neutral und enzyklopädisch präsentiert, tut dieses Projekt einzigartig in seinem Ausmaß und realisierungswert. Die besprochenen Themen erwecken Interesse sowie Respekt für unsere anderen Kulturen, erleichtern den weiteren Dialog und helfen bei der Setzung neuer Ziele. Das hilft auch, sich von Stereotypen zu befreien. Das dargestellte Wissen könnte auch bei anderen Projekten genutzt werden und sie bereichern. Beispielweise bei Schüleraustauschprojekten könnten Kinder dank der CD und der Leitfäden nach Überresten der deutschen Kultur auf ehemaligen polnischen Gebieten im Osten sowie auf anderen polnischen Gebieten suchen und diese kennenlernen. Außer des von einem Lektor gelesenen Textes, werden diese Bearbeitungen auch Fotos, Filme, Interviews, Karten, Nachdrucke damaliger Zeitungen beinhalten. Zusätzlich wird jedes Thema um die Darstellungsweise eines bestimmten Themas von der anderen Seite, vom anderen Land ergänzt. Die Darstellungsform erlaubt Geschichte und Kultur aus der deutschen und polnischen Sicht kennenzulernen. Das Projekt wird auch das Interesse des Publikums dadurch zu erwecken, das es interessante Einzelheiten präsentiert und zu eigenen Forschungen und zur Wissensvertiefung anregt.

 

Insbesondere wird zu diesem Zweck die Internetseite genutzt, die ständig entwickelt und um neue Informationen sowie zahlreiche Wettbewerbe ergänzt wird. Zur Teilnahme daran laden wir nicht nur Jugendliche und Studenten, aber alle, die ihr Wissen in diesen Disziplinen prüfen möchten.


Vorsitzender des Konsortiums: 
Der Landesverband der Polnischen Ingenieure und Techniker in Deutschland e.V. mit Sitz in Stuttgart (LPID). Unser Konsortium besteht aus: dem Collegium Polonicum in S³ubice, der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznañ, der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), der Universität £ódz, der Europäischen Hochschule für Recht und Verwaltung in Warszawa, dem Deutsch-Polnischen Bildungszentrum für öffentliche Verwaltung – der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Bia³ystok,der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

 

Kurz über unseren Verband:
Der Verband der Polnischen Ingenieure und Techniker in Deutschland e. V mit Sitz in Stuttgart (LPID) ist eine Non-Profit-Organisation. Der Zweck des Verbandes ist die Förderung der Völkerverständigung auf der Grundlage des deutsch-polnischen Vertrages vom 17.06.1991. Unser Verband verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im Bereich internationaler Projekte. Zu den in den letzten Jahren realisierten Projekten gehören: das Leonardo-da-Vinci-Programm in Polen, Deutschland, Italien und Finnland; die Europäi

sche Partnerschaft für die Innovation in MSP; Koordinierung der Zusammenarbeit des Konzerns Daimler AG in Stuttgart mit dem Konsortium „Bioenergie für die Entwicklung von Dörfern und Städten“ vertreten durch Prof. Dr. hab. Ing. Wieslaw Ciechanowicz und viele andere. Zurzeit realisieren wir gemeinsam mit Partnern aus Polen, Deutschland, Bulgarien und Ungarn ein innovatives Programm Leonardo da Vinci.

 

Am Projekt nehmen unter anderem teil: Rafal Dutkiewicz – Bürgermeister der Stadt Wroclaw, Karl Dedecius - Übersetzer der polnischen Literatur in die deutsche Sprache und Begründer des Polnischen Instituts in Darmstadt, Stadt Stuttgart, Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kielce, Hochschule für öffentliche Verwaltung in Łódz, Fakultät für Recht und Verwaltung (Universität Ermland-Masuren) Collegium Polonicum in Slubice, Adam-Mickiewicz-Universität in Poznañ, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), In

stitut für Europäische Geschichte/Johannes der Gutenberg-Universität, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow.

 

Die Redaktion des Portals hat das Projekt „Polen und Deutschland im 21. Jarhundert“ „Kein freies Deutschland ohne ein freies Polen, kein freies Polen ohne ein freies Deutschland“ (Georg Herwegh) während der internationalen Konferezbei der  das Markenzeichen „Polen“ – Verbesserung von Polens Image in der Welt” präsentiert wurde.

 

Organisiert durch dasWirtschaftsministerium und dem Institut für östliche Studien (Organisator des Economic Forum in Krynica-Zdroj). Die Konferenz galt Förderung von Polen, durch den Nachweis der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft unter den internationalen Partnern, sowie die Tatsache, dass Polen ein verlässlicher Partner und ein attraktiver Ort zur Investitionsplanung ist

 

 

 


Die Konferenzhat am 7. Oktober 2011 im Europaparlament (Brüssel) stattgefunden.

 

Die Ehrenschirmherrschaft über das Projekt "Polen und Deutschland im 21. Jahrhundert" haben, u.a. übernommen:

  • der Vorsitzende des EU-Parlaments, Herr Martin Schulz,
  • der Vorsitzende des EU-Parlaments, Herr Prof. Jerzy Buzek,
  • Frau Cornelia Pieper - MdB, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Regierungsbeauftragte für die deutsch-polnischen Beziehungen,
  • Herr Prof. Wladyslaw Bartoszewski - Staatssekretär in der Kanzlei von Ministerpräsidenten Donald Tusk, Beauftragter des Ministerpräsidenten für Internationalen Dialog, sowie- Herr Dr. Marek Prawda - Botschafter der Republik Polen in Deutschland.

 

Der Kern der am 16. März 2007 an der Universität Warschau gehaltenen Rede von Angela Merkel war die Notwendigkeit, die bedeutsame Rolle der Solidarnosc und ihr Beitrag zum Fall der Berliner Mauer zu berücksichtigen. Dieses Ereignis stellte das Fundament der Überwindung der Teilung Deutschlands dar und unterstrich die Rolle Polens als einen zentralen Punkt im politischen Denken und in der Arbeit jedes Kanzlers Deutschlands. Der Standpunkt der Frau Kanzlerin bestätigt völlig die oben zitierten Worte des deutschen Dichters Georg Herweghs aus dem 19. Jahrhundert, die uns dazu inspirierten, das vorliegende Projekt zu schaffen. Wir wünschen uns nach dem Vorbild der deutsch-französischen Verständigung auch derartige deutsch-polnische Beziehungen, die sich durch gegenseitigen Respekt, Anerkennung und Freundschaft auf allen möglichen Ebenen auszeichnen.

 


Hochachtungsvoll

Vorsitzender
des

Verbandes der Polnischen Ingenieure und Techniker in Baden-Württemberg und Bayern